Der FSV in der Saison 2011/2012

Mannschaftsfoto

Hinten: Moritz Brückmann, Michael Sofinski, Ahmet Marankoz, Dominik Völk, Daniel Erben, Malte Simon, Kevin Buycks. Mitte: Daniyel Bulut (Trainer), Sven Ehser, Kian Golafra, Dennis Schlecht, Christopher Schadeberg, Michael Bodnar, Kais Gouri, Peter Starostzik (Co-Trainer), Stefan Munzert (Sportlicher Leiter). Vorne: Jahan Golidj (Physiotherapeut), Erdinc Solak, Julian Buss, Sven Schmitt, Daniel Nigbur, Deivid Mötz, Julian Simon, Klaus-Dieter Becker (Zeugwart).

Abschlusstabelle Hessenliga

Pl. Verein Sp. g. u. v. Tore Differenz Punkte
1 1. FC Eschborn 34 24 5 5 77:35 42 77
2 KSV Baunatal 34 21 7 6 82:48 34 70
3 FSV Fernwald 34 18 10 6 58:30 28 64
4 Viktoria Aschaffenburg 34 16 8 10 67:55 12 56
5 Viktoria Urberach 34 15 9 10 67:45 22 54
6 SV Wehen Wiesbaden II 34 15 6 13 61:55 6 51
7 OSC Vellmar 34 15 6 13 60:63 -3 51
8 Rot-Weiß Darmstadt 34 15 4 15 65:59 6 49
9 FSC Lohfelden 34 15 3 16 68:63 5 48
10 TGM SV Jügesheim 34 12 11 11 47:41 6 47
11 Buchonia Flieden 34 15 2 17 64:69 -5 47
12 Kickers Offenbach II 34 13 6 15 66:63 3 45
13 SpVgg Hadamar 34 10 8 16 49:62 -13 38
14 SC Waldgirmes 34 10 8 16 54:72 -18 38
15 Eintracht Stadtallendorf 34 10 7 17 49:68 -19 37
16 1. FCA Darmstadt 34 8 8 18 50:65 -15 32
17 Rot-Weiss Frankfurt 34 8 6 20 37:86 -49 30
18 Eintracht Wetzlar 34 6 6 22 44:86 -42 24

Der Meister steigt in die neue Regionalliga Südwest auf. Die Klubs auf den letzten drei Plätzen steigen direkt ab. Der Viertletzte bestreitet Relegationsspiele mit den Zweitplatzierten der drei Verbandsligen. Sollte die Richtzahl 18 vor Beginn der Relegation unterschritten werden, steigen entsprechend weniger Vereine ab. Punktabzug wegen Nichterfüllung SR-Pflichtsoll: SpVgg Hadamar (1).

Ergebnisse Hessenliga

1. Sa 06.08.11 15:00 FSC Lohfelden - FSV 1926 Fernwald 1:5 (0:3)
2. Mi 10.08.11 19:00 FSV 1926 Fernwald - Eintracht Wetzlar 4:2 (2:1)
3. Sa 13.08.11 15:00 OSC 1897 Vellmar - FSV 1926 Fernwald 1:1 (1:1)
4. Sa 20.08.11 15:00 FSV 1926 Fernwald - SpVgg Hadamar 2:0 (1:0)
5. Di 23.08.11 19:00 Kickers Offenbach II - FSV 1926 Fernwald 3:0 (0:0)
6. Sa 27.08.11 15:00 FSV 1926 Fernwald - TGM SV Jügesheim 2:2 (0:1)
7. So 04.09.11 16:00 Rot-Weiß Frankfurt - FSV 1926 Fernwald 0:2 (0:1)
8. Sa 10.09.11 15:00 FSV 1926 Fernwald - 1. FCA Darmstadt 3:2 (2:0)
9. Sa 17.09.11 15:00 Vikt. Aschaffenburg - FSV 1926 Fernwald 1:2 (0:0)
10. Sa 24.09.11 15:00 FSV 1926 Fernwald - SC Waldgirmes 2:1 (2:1)
11. Sa 01.10.11 15:00 Eintr. Stadtallendorf - FSV 1926 Fernwald 1:1 (1:0)
12. Sa 08.10.11 15:00 FSV 1926 Fernwald - KSV 1964 Baunatal 0:1 (0:0)
13. Sa 15.10.11 15:00 Wehen Wiesbaden II - FSV 1926 Fernwald 1:0 (1:0)
14. Sa 22.10.11 15:00 FSV 1926 Fernwald - Viktoria Urberach 2:2 (0:0)
15. Sa 29.10.11 15:00 1. FC Eschborn - FSV 1926 Fernwald 0:0 (0:0)
16. Sa 05.11.11 14:30 FSV 1926 Fernwald - Rot-Weiß Darmstadt 0:2 (0:1)
17. Sa 12.11.11 14:30 SV Buchonia Flieden - FSV 1926 Fernwald 2:1 (0:0)
18. Sa 19.11.11 14:30 FSV 1926 Fernwald - FSC Lohfelden 2:1 (1:0)
19. Sa 26.11.11 14:30 SpVgg Hadamar - FSV 1926 Fernwald 0:1 (0:0)
20. Sa 03.12.11 14:00 FSV 1926 Fernwald - Kickers Offenbach II 1:1 (0:0)
21. Sa 10.12.11 14:00 TGM SV Jügesheim - FSV 1926 Fernwald 0:3 (0:3)
22. Sa 03.03.12 15:00 FSV 1926 Fernwald - OSC 1897 Vellmar 4:0 (3:0)
23. Sa 10.03.12 15:00 FSV 1926 Fernwald - Rot-Weiß Frankfurt 4:0 (2:0)
24. Sa 17.03.12 15:00 1. FCA Darmstadt - FSV 1926 Fernwald 1:2 (0:1)
25. Sa 24.03.12 15:00 FSV 1926 Fernwald - Vikt. Aschaffenburg 2:0 (0:0)
26. Sa 31.03.12 15:00 SC Waldgirmes - FSV 1926 Fernwald 1:2 (1:0)
27. Do 05.04.12 18:00 Eintracht Wetzlar - FSV 1926 Fernwald 0:0 (0:0)
28. Sa 14.04.12 15:00 FSV 1926 Fernwald - Eintr. Stadtallendorf 0:2 (0:2)
29. Sa 21.04.12 15:00 KSV 1964 Baunatal - FSV 1926 Fernwald 1:1 (1:0)
30. Sa 28.04.12 15:00 FSV 1926 Fernwald - Wehen Wiesbaden II 1:1 (0:1)
31. Sa 12.05.12 15:00 FSV 1926 Fernwald - 1. FC Eschborn 0:0 (0:0)
32. Sa 19.05.12 15:00 Rot-Weiß Darmstadt - FSV 1926 Fernwald 0:4 (0:2)
33. Di 22.05.12 18:30 Viktoria Urberach - FSV 1926 Fernwald 0:2 (0:1)
34. Sa 26.05.12 15:00 FSV 1926 Fernwald - SV Buchonia Flieden 2:0 (0:0)

Spielberichte

Hessenliga 2011/2012
Spielberichte und Bilder zu allen Begegnungen
Hessenliga 2011-2012.pdf
PDF-Dokument [6.8 MB]
Kreis- und Regionalpokal 2011/2012
Spielberichte und Bilder zu allen Begegnungen
Kreis- und Regionalpokal 2011-2012.pdf
PDF-Dokument [145.7 KB]
Kreisliga A Gießen 2011/2012 (U23)
Spielberichte und Bilder zu allen Begegnungen
U23 Kreisliga A Gießen 2011-2012.pdf
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Meldungsarchiv

03.07.2012 | Gießener Allgemeine | jg

Gast-Kommentar von FSV-Trainer Daniyel Bulut zur EM

Es war keine Europameisterschaft, die neue Erkenntnisse gebracht hat. Dennoch gab es einige interessante Dinge. So verliefen die Spiele ausgesprochen fair. Es gab insgesamt nur eine Rote Karte und zwei Gelb-Rote Karten. Das finde ich bemerkenswert. Bei vielen Mannschaften hat mir aber die Frische gefehlt. Es gab viele Spiele, da hat man gedacht, man schläft auf der Couch bald ein. Und ich habe wirklich alle geguckt. Ansonsten ist mir aufgefallen, dass die meisten Mannschaften sehr tief stehen und dass mit Italien und Spanien zwei Mannschaften das Finale bestritten haben, die offensiv ausgerichtet waren. Spanien hat zwar verdient gewonnen, dennoch kann man die Spanier nicht kopieren. Die spielen wie der FC Barcelona, praktisch ohne Stürmer. Die Spanier bilden bereits ihre Jugendlichen so aus, und das Spiel wird auch in den einzelnen Nationalmannschaften der Jugend so praktiziert. Und warum sollten wir es machen? Wir in Deutschland sind auf einem guten Weg und machen hier vieles richtig. Schade aber, dass wir das Finale nicht erreicht haben, wir hatten es absolut verdient. Aber wieder einmal haben Kleinigkeiten den Ausschlag gegeben. Aber es hat vor dem Italienspiel einige gegeben, die uns schon im Finale gesehen haben. Doch Selbstverständlichkeiten gibt es im Fußball nicht, jedes Spiel beginnt bei null. Wir wollten einen Schritt überspringen und sind dabei gestolpert. Ich kann mir immer noch nicht erklären, warum Löw vor dem Spiel gegen Italien so gewechselt hat. Vielleicht wollte er den einen oder anderen für das Finale schonen. Doch das geht nicht. Ich rede nicht vom nächsten Sonntag, wenn ich am Dienstag vorher noch ein Spiel habe. Euer Daniyel Bulut

27.06.2012 | jg

Auszeichnung der Fair Play-Gewinner 2012

Am Dienstag, dem 26. Juni 2012 fand in Hanau im Best Western Hotel Villa Stockkum die Auszeichnung der Fair Play-Wertung des Hessischen Fußballverbandes statt. Hier war die Region Mittelhessen bestens vertreten. Neben den Siegern bei den Damen vom TSV Caldern wurde auch die Eintracht Lollar aus der Gruppenliga geehrt. Eine besondere Auszeichnung erfuhr die Hessenliga-Mannschaft vom FSV 1926 Fernwald. Sie wurde geehrt vom Verbandsbeauftragten Heinrich Pfeil, als mit Abstand fairste Mannschaft der Hessenliga. Somit haben die Fernwälder die erfolgreichste Saison in ihrer Vereinsgeschichte abgeschlossen, mit der zweitjüngsten Mannschaft der Liga, dem jüngsten Trainer und als beste Rückrundenmannschaft. Dies wurde der Delegation um Stefan Munzert, Daniyel Bulut und Dominik Völk vom HFV-Präsidenten Rolf Hocke mit Dank und Anerkennung vermittelt.

Rolf Hocke (HFV), Stefan Munzert (FSV), Heinrich Pfeil (HFV), Dominik Völk (FSV) Rolf Hocke (HFV), Stefan Munzert (FSV), Heinrich Pfeil (HFV), Dominik Völk (FSV)

26.06.2012 | Gießener Allgemeine | jg

Gast-Kommentar von FSV-Trainer Daniyel Bulut zur EM

Wir gewinnen gegen die Italiener 2:1, und die Portugiesen schlagen die Spanier. Ich freue mich schon auf die Halbfinalspiele und auch darüber, dass sich die vier besten Teams bei dieser EM auch durchgesetzt haben. Eigentlich hatte ich ja vorgehabt, die Viertelfinalpartie gegen Griechenland beim Public Viewing im Schiffenberger Tal zu sehen. Aber dann habe ich mich doch für die ruhigere Variante zu Hause entschieden. Mit der Aufstellung hatte Löw die Griechen ganz schön überrascht. Reus, Schürrle und Klose wirbelten sie durcheinander und bewiesen viel Zug zum Tor. Als Risiko empfand ich diese Maßnahme vom Bundestrainer nicht. Löw konnte damit nicht verlieren, da wir mit den Griechen den schwächsten Viertelfinalgegner hatten und ihm haushoch überlegen waren. Für den Donnerstag gegen die Italiener würde ich nicht viel ändern. Reus und Klose sollen weiterspielen. Da ich aber Müller-Fan bin, würde ich ihn von Anfang an bringen. Er kann kicken, kommt von der Physis, spielt für die Mannschaft – und was ganz wichtig ist: Die Gegner haben Respekt vor ihm. Ein Unsicherheitsfaktor ist weiterhin Boateng. Er kann uns im Halbfinale das Genick brechen, weil er immer für einen Bock gut ist – wie bei den Bayern und wie beim Gegentor der Griechen. Aber Löw wird jetzt an der Viererkette nichts mehr ändern. Von den Italienern war ich schon ein wenig überrascht. Sie haben gegen die biederen Engländer nicht typisch italienisch gespielt, waren viel offensiver ausgerichtet und bedienten sich oft des Kurzpassspiels, ohne den entscheidenden Pass in die Tiefe zu vergessen. Deutschland gegen Italien waren immer heiße Duelle, und am Donnerstag werden Kleinigkeiten entscheiden. Unser großes Plus gegenüber allen anderen EM-Teams ist die Torgefährlichkeit: Bei uns kann fast jeder ein Tor schießen. Damit sind wir in der Offensive kaum auszurechnen. Dennoch müssen wir uns vor den cleveren Italienern in Acht nehmen, da sie gut ausgebildete Spieler haben. Pirlo ist zum Beispiel so ein Schlitzohr. Er hat mit seinem »gechipten« Elfer gegen England dem Team zum mentalen Sieg verholfen. »Seht her, so leicht geht es«, vermittelte er mit dem abgeklärt in die Mitte des Tores gelöffelten Ball seinen Kollegen. Euer Daniyel Bulut

 


 

19.06.2012 | Gießener Allgemeine | jg

Gast-Kommentar von FSV-Trainer Daniyel Bulut zur EM

Im Kreise der Familie habe ich daumendrückend mit der deutschen Nationalmannschaft beim 2:1 gegen Dänemark um den Viertelfinaleinzug gezittert. Die 19 Minuten, als die mauernden Dänen uns mit einem einzigen Tor den Garaus besorgt hätten, kamen mir unheimlich lange vor. Nur gut, dass Lars Bender zum 80-Meter-Sprint ansetzte und dabei den unbedingten Willen zeigte, das 2:1 zu erzielen. Wir haben uns nach dem erlösenden Tor unheimlich gefreut, lagen uns in den Armen und waren uns einig, dass Bender ein super Spiel gemacht hat. Wäre ich Löw, bräuchte ich keinen einzigen Gedanken darüber verschwenden, wer am Freitag im Viertelfinale gegen die sich sicher auch hinten reinstellenden Griechen auf der rechten Seite verteidigen soll. Bender wäre bei mir gesetzt. Er bringt alles mit, fordert den Ball, ist spielstärker und kann auf der rechten Seite offensiver agieren als der diesbezüglich limitierte Jerome Boateng. Gefallen hat mir, wie die deutsche Elf bislang aufgetreten ist. Sie präsentiert sich als Einheit auf dem Platz, egal, wer spielt und wer reinkommt, nur das Kollektiv zählt – ganz im Gegenteil zu den Holländern, die das Stargehabe deutlich zutage getragen haben. Positiv ist auch der häufige Ballbesitz unserer Mannschaft, die in Khedira und Schweinsteiger mit die besten »Sechser« weltweit vorweisen kann. Trotzdem wird mir noch viel zu oft quergespielt. Manchmal habe ich gedacht, die Bayern spielen – aber ohne Ribery und Robben. Warum wird nicht einmal aus der zweiten Reihe geschossen? Das ist für mich unverständlich. Gegen die Dänen kann ich mich nicht daran erinnern, dass zu dieser – gerade gegen tief stehende Teams – wirksamen Maßnahme ein einziges Mal gegriffen wurde. Gut, dass wir gewonnen haben und so langsam die Stimmung steigt. Ich bin ganz ehrlich: Mir hat die Euphorie gefehlt. Für viele Menschen draußen scheint es eine Selbstverständlichkeit zu sein, dass Deutschland den Titel holt. Wie schnell man ausscheiden kann, haben die spielstarken Russen gespürt, die das sicher noch gar nicht so richtig realisiert haben und bestimmt noch weitertrainieren. Ich freue mich auf jeden Fall schon auf den Freitag. Diesmal werde ich wohl Public Viewing bevorzugen. Urlaub für diesen Tag habe ich bereits eingereicht. Euer Daniyel Bulut

23.05.2012 | Gießener Allgemeine | jg

Watzenborn-Steinberger Teutonen und FSV Fernwald

beschließen Kooperation im Jugendbereich

 

POHLHEIM, WATZENBORN-STEINBERG/FERNWALD (rge/ger/rg) Eine neue Kooperation im Bereich der Jugendmannschaften der A bis D-Jugend wird es im Fußball zwischen den Watzenborn-Steinberger Teutonen und den Kickern des FSV Fernwald geben. Dies beschlossen die Vereinsverantwortlichen vom Vorstand der Teutonia und des FSV am vergangenen Mittwochabend. Damit wurde nach monatelangen festgefahrenen Gesprächen zwischen dem Teutonen-Vorstand und einiger Trainer die bisherigen FSG Pohlheim -einer Kooperation zwischen Teutonia Watzenborn-Steinberg und FC Grüningen- jetzt „die Reisleine gezogen“, so Carsten Größer. Damit wird auf dem Sportgelände „Neumühle“ auch weiterhin eine attraktive und zukunftsorientierte Jugendarbeit für die fußballbegeisterten jungen Sportler gewährleistet sein. Unter der neuen Konstellation mit dem FSV Fernwald und dem dort verantwortlichen Michael Becker hat man Partner gefunden, die bereits eine hervorragende Jugendpolitik betreiben und umsetzen, sind sich die Vorsitzenden Tino Wächter und Carsten Größer einig. Die beiden erfolgreichen Vereine der Region haben das Ziel Nachwuchstalente zu fördern und zu sichten und im heimischen Raum nach vorne zu bringen. Gewinner sollen dabei die Kinder und Jugendlichen sein. Die Personal- und Mannschaftsdetails für die Saison 2012/13 werden in den nächsten Tagen vorgestellt. Interims-Jugendleiter ist bis zum aktuellen Saisonende Tino Wächter.



Die Fußballer der Teutonia Watzenborn-Steinberg und der FSV Fernwald gehen in der Jugendarbeit neue gemeinsame Wege. Die Teutonen-Vorsitzenden Tino Wächter (links) und Carsten Größer (rechts) besiegel Die Fußballer der Teutonia Watzenborn-Steinberg und der FSV Fernwald gehen in der Jugendarbeit neue gemeinsame Wege. Die Teutonen-Vorsitzenden Tino Wächter (links) und Carsten Größer (rechts) besiegelten mit Michael Becker von der FSG Fernwald die Zusamme

10.05.2012 | Gießener Allgemeine | jg

Fußball-Hessenliga: Einspruch verworfen,

Spiel wird neu angesetzt

(se) Kein Erfolg hatte Fußball-Hessenligist FSV Fernwald mit seinem Antrag auf »Spielverlusterklärung für … Viktoria Urberach wegen Nichtbeachtung der Bestimmungen über die Entscheidung der Bespielbarkeit von vereins- oder gemeindeeigenen Plätzen«. Nach einem Urteil des Sportgerichts der Verbandsligen unter dem Vorsitz von Horst-Günther Konle aus Mittenaar-Ballersbach war der Einspruch des FSV Fernwald unbegründet und wurde daher abgewiesen. Der Sachverhalt: Am vergangenen Samstag hatten vor dem geplanten Hessenligaspiel zwischen Viktoria Urberach und dem FSV Fernwald Verantwortliche des Heimvereins Klassenleiter Armin Keller davon in Kenntnis gesetzt, dass sich nach starken Regenfällen Pfützen auf dem Platz gebildet hätten. In der Urteilsbegründung war davon die Rede, dass nach einem »dauerhaften Starkregen der Platz unter Wasser gestanden« hatte. Das Verbandsgericht begründete seine Entscheidung damit, dass die Spielabsetzung die spielleitende Stelle vorgenommen hat, sodass in diesem Fall eine »Entscheidung über die Bespielbarkeit der Plätze nicht erforderlich gewesen sei« und, so heißt es weiter, »auch aus zeitlichen Gründen nicht realisierbar gewesen wäre«. Und: »Als die Sportanlage hätte besichtigt werden müssen, war für den gastgebenden Verein Viktoria Urberach noch nicht zu erkennen, dass in der Mittagszeit mit einem Starkregen zu rechnen ist. Nur wenn … Viktoria Urberach schuldhaft … gehandelt hätte und dadurch das Spiel ausgefallen wäre, würde ein Verstoß … vorliegen.« Michael Becker aus der Sportlichen Leitung des FSV Fernwald kritisierte, dass der Schiedsrichter nicht anwesend gewesen sei und Klassenleiter Armin Keller seine Entscheidung »aus 100 Kilometern Entfernung« gefällt habe. Für das Urteil war es offensichtlich auch unerheblich, dass sich eine Stunde, nachdem das »Spielfeld unter Wasser gestanden hatte«, der Platz in einem bespielbaren Zustand präsentierte. Um 14.15 Uhr war jedenfalls auf dem gesamten Spielfeld in Urberach keine Pfütze mehr zu sehen. Das Spiel wird nun vom Klassenleiter neu angesetzt: Der Termin ist noch offen. Die Urberacher hatten dem FSV bereits den 15. Mai angeboten. Die Fernwälder bleiben möglicherweise auf den Kosten sitzen. So war die Mannschaft am vergangenen Samstag mit dem Bus angereist und konnte kurz vor dem Ziel umdrehen. Allerdings könnte § 82 der Spielordnung Anwendung finden, wonach bei einem Ausfall infolge höherer Gewalt beide Vereine, unabhängig von dem neu anzusetzenden Spiel, die entstandenen Kosten je zur Hälfte tragen.

23.04.2012 | jg

Neuzugang: Andreas Proske kommt

von Eintracht Wetzlar zurück zum FSV

Der Personaltausch mit Eintracht Wetzlar setzt sich auch in der kommenden Spielzeit fort. Nach dem Abgang von Kevin Buycks kehrt Andreas Proske von den Domstädtern zum FSV 1926 zurück. Der 1986 geborene Abwehrspieler lief bereits in der Saison 2008/2009 für uns auf dem Steinbacher Sportplatz auf und bestritt dabei 26 Pflichtspiele in der Hessenliga. Nach seinem Wechsel zur SGE kamen 57 weitere Partien hinzu. Dabei erzielte er zwei Tore und bereitete sechs weitere Treffer vor.

17.04.2012 | jg

Neuzugang: Niklas Wagner kommt

vom SC Teutonia Watzenborn-Steinberg

Die Planungen für die Hessenliga-Saison 2012/2013 laufen bereits jetzt auf Hochtouren. Die Sportliche Leitung des FSV kann einen weiteren Neuzugang für die kommende Runde vermelden: Niklas Wagner wechselt von der SC Teutonia Watzenborn-Steinberg zu unserem Verein. Der 1990 geborene Spieler ist dort derzeit in der Verbandsliga Mitte aktiv. Die Teutonia bekleidet unter dem ehemaligen FSV-Spieler und jetzigen SC-Trainer Gino Parson aktuell den achten Tabellenrang. In der laufenden Spielzeit erzielte Niklas Wagner bisher zehn Treffer für die Pohlheimer. Nun möchte er sich weiterentwickeln und sucht die Herausforderung der Hessenliga, wozu ihn der FSV 1926 herzlich am Steinbacher Sportplatz willkommen heißt.

16.04.2012 | Gießener Anzeiger | jg

Buycks wechselt nach Wetzlar

WETZLAR (bir). Das Personalkarussell in der heimischen Fußballszene nimmt Fahrt auf. Am Rand des Derbys in Wetzlar gab Steffen Georg, der Sportliche Leiter der Eintracht, den Zugang von Kevin Buycks vom FSV Fernwald, der diesen Wechsel am Sonntag bestätigte, für die neue Saison bekannt. Der ehemalige Waldgirmeser ist nach Fejz Hodaj (Stadtalledorf), Ürkan Özen (VfB 1900 Gießen) und Stefan Hocker (Waldgirmes) der vierte Neuzugang in der Domstadt. Das Bleiben von Torjäger Daniel Beck bei der Eintracht ist dagegen noch offen: „Ich habe verschiedene Anfragen. Die Gespräche mit Wetzlar waren gut, in den nächsten zwei Wochen gibt es eine Entscheidung.“ Auch die Zukunft von Wetzlars Keeper Pero Miletic ist noch ungewiss. „Wetzlar ist mein erster Ansprechpartner, ich würde gerne bleiben, wenn die Ziele stimmen. Aber es gab noch keine Gespräche.“ Winterzugang Maxim Baumbach dagegen hat seinen Vertrag in Wetzlar um ein Jahr verlängert. In Waldgirmes erwartet Trainer Willi Wagner in dieser Woche Gespräche mit den SC-Verantwortlichen, in denen die künftigen Aufgabengebiete von Wagner, Assistent Jörg Kässmann, Ralf Landgraf und Deniz Solmaz, der in erster Linie als Jugendkoordinator geholt wurde, geklärt werden.

15.04.2012 | jg

Abgang: Kevin Buycks

wechselt zu Eintracht Wetzlar

Zum Saisonende muss der FSV 1926 einen weiteren Abgang verzeichnen. Kevin Buycks wird den Verein in Richtung Eintracht Wetzlar verlassen, unabhängig von der Spielklasse seines neuen Klubs. Die Dom- städter bekleiden derzeit den vorletzten Tabellenrang der Hessenliga und stecken damit mitten im Abstiegskampf. Sollte der Klassenerhalt nicht gelingen, muss der 23-Jährige also in der Saison 2012/2013 in der Verbandsliga Mitte die Stiefel schnüren. Der Mittelfeld- spieler läuft seit der Spielzeit 2009/2010 für den FSV auf. In bisher 74 Hessenliga-Spielen erzielte er sieben Treffer und bereitete 17 weitere vor. Der FSV respektiert die Entscheidung von Kevin Buycks und wünscht ihm für seine weitere Karriere alles Gute und viel Erfolg.

12.04.2012 | jg

Neuzugang: Denis Weinecker kommt vom SC Waldgirmes

Die Sportliche Leitung kann die erste Neuverpflichtung für die Hessenliga 2012/2013 vermelden: Der FSV 1926 hat den Spieler Denis Weinecker vom SC Waldgirmes für die kommende Saison verpflichtet. Der am 16.11.1989 geborene Stürmer läuft seit 2008 für den SCW auf und wurde dort bereits 2009 Hessenmeister. In aktuell 113 Ligaspielen erzielte der Rechtsaußen bis zum heutigen Stichtag 28 Tore und bereitete 20 weitere vor. Der Offensivspieler sucht eine neue Herausforderung und passt in das Anforderungsprofil des FSV, der junge Spieler aus der Region weiterentwickeln will.

09.04.2012 | jg

FSV trennt sich mit sofortiger

Wirkung von Hüseyin Durur

Die sportliche Leitung des FSV 1926 Fernwald teilt mit, dass sich der Verein mit sofortiger Wirkung vom Spieler Hüseyin Durur getrennt hat. Der Vertrag des ehemaligen Regionalligaspielers wäre eigentlich zum Saisonende ausgelaufen. Der 1988 geborene Stürmer wechselte im vergangenen September von der Reserve des FSV Frankfurt zum FSV und erzielte seitdem in der laufenden Spielzeit Hessenliga 2011/2012 in zehn Partien zwei Tore.

05.04.2012 | jg

FSV spendet Trikotsatz für Schule in Sambia

Der FSV 1926 unterstützt die Partnerschule Linda South in Sambia der Grundschulen Steinbach und Annerod mit einem Ausrüstungssatz für die E-Jugend, bestehend aus 15 Trikots, Hosen und 15 Paar Stutzen. Das Projekt wird koordiniert von Sonja und Günther Kühlmann, letzterer ist im Bild vor Ort zusammen mit der Schulmannschaft bei der Übergabe zu sehen.

03.04.2012 | jg

FSV war Ausrichter

des Kreisfußballtages 2012

In diesem Jahr hatte der FSV 1926 die Ehre, den Kreisfußballtag Gießen für den Hessischen Fußballverband auszurichten. Die Veranstaltung findet nur alle vier Jahre statt, diesmal am vergangenen Freitagabend im Albacher Bürgerhaus. Der Kreisfußballtag findet stets an einem anderen Ort statt, bei ihm kommen Vertreter aller Vereine aus dem Fußballkreis Gießen zusammen. Als besonderes Bonbon wurde die Veranstaltung dieses Mal durch eine musikalische Einlage des Blasorchesters der TSG Steinbach abgerundet. Bilder vom Kreisfußballtag 2012 gibt es hier.

01.04.2012 | oh

Bilder vom Kreisfußballtag 2012

29.03.2012 | jg

Neuzugang bei der U23: Tobias Schmuck

Die U23-Mannschaft des FSV hat am gestrigen Mittwoch einen neuen Spieler verpflichtet. Der am 13. März 1991 geborene Tobias Schmuck wechselt mit sofortiger Wirkung vom VfB Olympia Wissmar zur Mannschaft von Trainer Ralf Pinkl. Er ist sofort in der A-Klasse Gießen spielberechtigt.

23.03.2012 | jg

Vertragsverlängerung

mit U23-Trainer Ralf Pinkl

Der FSV 1926 Fernwald setzt weiterhin auf Kontinuität. Nach der Vertragsverlängerung mit dem Trainerstab der 1. Mannschaft in der vergangenen Woche konnte der FSV auch den Trainer der U23 Ralf Pinkl über die Saison 2011/2012 binden. Wir freuen uns weiterhin auf die sehr gute und vertrauensvolle Arbeit im Sportjahr 2012/2013. Der 53jährige Übungsleiter übernahm die "Zwote" zu Beginn der laufenden Runde, nachdem das Vorjahr auf dem neunten Tabellenrang abgeschlossen wurde. Aktuell steht die Mannschaft auf Platz zehn der Kreisliga A Gießen, hat aber erst zwei Partien weniger als der Neunte aus Biebertal absolviert. Am Sonntag empfängt die U23 übrigens um 15:00 Uhr den FC TuBa Pohlheim II auf dem Steinbacher Sportplatz.

22.03.2012 | Gießener Allgemeine | jg

Wir müssen nicht foulen

 

(se) Mit der Arbeit von Trainer Daniyel Bulut und seines Co-Trainers Peter Starostzik idt man beim FSV Fernwald rundum zufrieden. In der vergangenen Woche verlängerte der FSV den Vertrag mit den beiden A-Schein-Inhabern um ein weiteres Jahr. Die Kontinuität beim Rangdritten der Fußball-Hessenliga ist also gewährleistet, Bulut und sein »Co« können ihre Arbeit, die in dieser Saison ausgesprochen erfolgreich ist, fortsetzen.

Sie bilden auch in der kommenden Saison das Trainergespann beim FSV Fernwald: Danyiel Bulut (31/l.) und sein »Co« Peter Starostzik (48).    (Foto: se) Sie bilden auch in der kommenden Saison das Trainergespann beim FSV Fernwald: Danyiel Bulut (31/l.) und sein »Co« Peter Starostzik (48). (Foto: se)

Auch in der kommenden Saison werden Sie  als Trainer beim FSV Fernwald tätig sein. Welche Erwartungen verknüpfen Sie mit der Fortsetzung Ihrer Trainertätigkeit?
Daniyel Bulut: »Es wird sich nichts großartig verändern. Wir wissen, was wir haben. Und wenn sich etwas verändert, geht es um Kleinigkeiten. Wir können sicherlich nicht unter profihaften Bedingungen arbeiten, dafür geht es bei uns familiär zu. Das ist das Wichtigste im Verein.«

 

Die Mannschaft bekleidet in der Hessenliga derzeit Platz drei. Wie bewerten Sie das?
Bulut: »Es ist sensationell. Seit dem Rückrundenstart sind wir ungeschlagen, allerdings kommen jetzt die starken Mannschaften wie der KSV Baunatal und der 1. FC Eschborn. Außerdem stehen die Derbys gegen Waldgirmes, Wetzlar und Stadtallendorf an. Die Momentaufnahme ist schön, es kann aber auch noch etwas runtergehen.«

 

Was kann im sportlichen Bereich noch verbessert werden, in welcher Hinsicht können Sie bereits zufrieden sein?
Bulut: »Wir haben eine junge Mannschaft – das Durchschnittsalter liegt bei 22,9 Jahren –, da kann man im taktischen und technischen Bereich immer etwas verbessern; anders sieht das bei Spielern mit 26 oder 27 Jahren aus. Wir brauchen Spieler, die selbst Verantwortung tragen.«

 

Die neuen Richtlinien der Regionalliga liegen auch Ihrem Verein vor. Ist das etwas, womit sich ein Trainer beschäftigt?
Bulut: »Ich habe es mir noch nicht angeguckt, aber ich werde es lesen. Nicht etwa, weil wir planen, da zu spielen, sondern weil es mich persönlich interessiert. Darüber, ob es für uns relevant ist, mache ich mir keine Gedanken.«

 

Sie arbeiten seit geraumer Zeit mit Peter Starostzik, Ihrem Co-Trainer, zusammen. Wie funktioniert die Zusammenarbeit, und welchen Aufgabenbereich hat Peter Starostzik übernommen?
Bulut: »Wir sind sehr kommunikativ und sprechen täglich miteinander, zum Beispiel über Trainingsinhalte, über anstehende Probleme. Peter Starostzik, der ebenfalls A-Schein-Inhaber ist, übernimmt zum Beispiel bei Verletzten das Extratraining oder Ähnliches. Wir kommunizieren ständig miteinander, und das ist ganz wichtig.«

 

Was wünschen Sie sich für die neue Saison?
Bulut: »Das Wichtigste ist, die Bodenständigkeit nicht zu verlieren. Wir wissen, wo wir einmal waren. Wir wollen natürlich weiterhin guten Fußball spielen.«

 

Wird es zur Saison 2012/2013 einen Umbruch geben, oder bleibt der Kern der Mannschaft zusammen?
Bulut: »Wir werden unser Ziel, mit jungen Leuten zu arbeiten, weiterverfolgen. Den großen Umbruch wird es sicherlich nicht geben, den hatten wir vor zwei oder drei Jahren. Es wird Zugänge geben und sicherlich auch Abgänge, aber das ist ja völlig normal. Das was der Verein angefangen hat, wird er weiterführen, unabhängig von einzelnen Spielern und vom Trainer.«

 

Können Sie kurz Ihre »Fußball-Philosophie« beschreiben?
Bulut: »Ich habe eine Philosophie, die ich mit 90 Prozent aller Trainer teile: aggressives (nicht foules) Spiel gegen den Ball, schnelles Umschalten, ein schnelles dynamisches Spiel nach vorn mit einem schnellen Abschluss. Wir versuchen, uns immer wieder zu verbessern, um zwei, drei, vier oder fünf Prozent. Der FSV Fernwald hat in der Hessenliga die zweitwenigsten Tore kassiert und steht in der Fairnesstabelle ganz oben. Das ist ein Signal: Wir müssen nicht foulen, um unser Tor zu beschützen.«

18.03.2012 | jg

Vertragsverlängerung mit Trainer Daniyel Bulut und Co Peter Starostzik
Bereits am Freitag konnte die Sportliche Leitung des FSV 1926 bekannt geben, dass die Verträge mit Übungsleiter Daniyel Bulut (links) und seinem Co-Trainer Peter Starostzik um ein weiteres Jahr verlängert wurden. Beide Seiten sind sich einig, die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit weiter fortzuführen. Dies soll auch ein Zeichen für die junge Mannschaft sein, sich gemeinsam weiterzuentwickeln. Das Trainergespann übernahm den FSV zur Saison 2010/2011. Nach einem 13. Rang im Vorjahr beendete die Mannschaft ihre erste Spielzeit unter der neuen Leitung auf dem neunten Tabellenplatz. In ihrer Premierensaison an der Seitenlinie erzielten sie damit die zweitbeste Hessenliga-Platzierung des FSV überhaupt (nach dem siebten Rang 2006/2007). Aktuell ist die Elf sogar Dritter im Gesamtklassement und sieben Hessenliga-Spiele in Folge ungeschlagen.

29.02.2012 | Gießener Anzeiger | jg

„Klassenerhalt steht bei FSV immer im Vordergrund“

Fernwälder Fußballverein stellt Senioren neue Spieler vor

 

(elo). Die sportliche Situation und die neuen Spieler standen im Mittelpunkt beim Seniorennachmittag des FSV Fernwald im Vereinsheim. Der Vorsitzende Sport, Bernhard Becker, lobte die erste Mannschaft für deren Leistung in der Hessenliga.

Die Neuzugänge des FSV Fernwald, Andreas Schäfer (2.v.l.) und Max Mohr (r.), mit Trainer Daniyel Bulut (2.v.r.) und Spielführer Dominik Völk (l.). Foto: Lorenz Die Neuzugänge des FSV Fernwald, Andreas Schäfer (2.v.l.) und Max Mohr (r.), mit Trainer Daniyel Bulut (2.v.r.) und Spielführer Dominik Völk (l.). Foto: Lorenz

In der Hinrunde habe sich die Mannschaft bereits als guter Vertreter des Vereins erwiesen. Darüber, ob Aussichten auf eine ähnlich erfolgreiche Rückrunde bestehen, berichtete Trainer Daniyel Bulut. Der Klassenerhalt stehe immer im Vordergrund, der Tabellenplatz sei zweitrangig. Die wesentlichen Ziele des FSV blieben unverändert: Die Rekrutierung von Talenten aus der Region sowie die Schaffung eines familiären Umfelds, um so die Vereinszugehörigkeit zu stärken. Nach einem phänomenalen Saisonstart und anschließendem Leistungsabfall hat die Mannschaft laut Bulut doch noch die Kurve gekriegt und in den vergangenen vier Spielen sehr gut gepunktet, sodass der FSV zur Winterpause einen guten fünften Platz belegte.

 

Mit den beiden Neuzugängen Max Mohr und Andreas Schäfer, die der Trainer vorstellte, legt der Verein zur Rückrunde noch einmal nach, um den Status als bester Verein im Kreis Gießen zu behaupten. Der 20-jährige Mohr, laut Bulut ein potenzieller Leistungsträger der Mannschaft, kam vom VfB Gießen nach Fernwald. Schäfer, der aus dem Ebsdorfergrund stammt, hat mit Marburg, Offenbach, Wetzlar und Siegen bereits deutlich mehr Stationen vorzuweisen, und sich aus beruflichen Gründen für den FSV Fernwald entschieden.

21.02.2012 | jg

FSV bereitet sich mit Fitnesstraining auf die Hessenliga 2012 vor

 

Die 1. Mannschaft hat sich an fünf Sonntagen jeweils um 14.00 Uhr zum Training in Reiskirchen im Fitness-Studio "In Motion" unseres ehemaligen aktiven Fußballers Jürgen Grünewald getroffen, um sich gezielt unter strenger Anleitung eines Trainers für die am 3. März beginnende Restrunde vorzubereiten. Wir bedanken uns sehr für die gute Zusammenarbeit, wünschen Jürgen Grünewald und seinem Team vom größten Fitnessstudio in Mittelhessen weiterhin viel Erfolg.

19.01.2012 | jg

FSV gewinnt Hallenturniere des FSV Buchenau

Veranstaltet vom FSV Buchenau und unterstüzt durch die Aktion BOB kämpften insgesamt 26 Teams von der B-Liga bis zur Hessenliga am vergangenen Wochenende um die beiden Turniersiege des DVAG-Neujahrs-Cups in der Hinterlandhalle Dautphetal. Sonntags war die Hinterlandhalle zeitweise bis auf den letzten Platz gefüllt, denn einige hochkarätige Teams hatten ihr Kommen zugesagt. Dazu gehörte auch das als Favorit gehandelte Hessenliga-Team des FSV 1926, das ebenfalls die Aktion BOB unterstützt. Die zahlreichen Zuschauer sahen viele sehenswerte Spielzüge und technische Fertigkeiten, insbesondere durch das Favoritenteam des FSV Fernwald, das sich schlussendlich auch im Finale gegen den Gruppenligisten FC Pohlheim klar mit 4:1 durchsetzen konnte. mehr zum Turnier bei der Aktion BOB

09.01.2012 | Gießener Anzeiger | jg

TSV Steinbach sticht Hessenligisten aus

Gruppenligist gewinnt nach 5:1-Sieg im Endspiel gegen den VfB Gießen 26. Globus-Mittelhessen-Cup - 400 Zuschauer

 

DUTENHOFEN (wi/jdi). Die Spitzenmannschaft der Gruppenliga, TSV Steinbach, beim Hallenfußballturnier um den Globis-Mittelhessen-Cup erstmals am Start, hat auf Anhieb die 26. Auflage der traditionsreichen und wie immer hochkarätig besetzten Veranstaltung gewonnen und alle Hessenligisten hinter sich gelassen. Im Finale setzte sich der TSV souverän mit 5:1 gegen den VfB 1900 Gießen durch. Platz drei belegte der FSV Fernwald nach einem ebenfalls ungefährdeten 6:2 gegen Eintracht Wetzlar.

 

400 Zuschauer verfolgten in der Dutenhofener Sporthalle die Partien der Endrunde am Sonntag und sahen bis auf wenige Ausnahmen - dazu gehörten überraschenderweise die beiden Endspiele - spanndende Partien mit knappem Ausgang. So begann der Tag gleich mit drei Unentschieden in Folge, so dass sich in den beiden Endrundenstaffeln zunächst niemand absetzen konnte. Steinbach sicherte sich schließlich mit einem hauchdünnen 1:0 gegen Wetzlar den Einzug ins Finale, in der Gruppe B entschied das letzte Spiel die Platzierungen von eins bis drei. Hier siegte der VfB Gießen mit 4:3 gegen Kassel und hatte die Nase schließlich vorne.

 

Im Endspiel hatte Gießener Verbandsligist allerdings nichts mehr zuzusetzern und musste sich dem TSV Steinbach, der das Turnier am Freitag mit einer 0:6-Klatsche gegen den FSV Fernwald begonnen hatte, mit 1:5 geschlagen geben. Für den Triumph kassierte der TSV das stattliche Preisgeld von 1200 Euro und nahm noch zwei weitere Trophäen mit ins Dilltal. Daniel Waldrich wurde von den Trainer nicht nur zum besten Spieler des Turniers gewählt, mit fünf Treffern in den Endrunde heimste Waldrich auch noch eine Extraauszeichnung als bester Torschütze ein. Den besten Torwart stellte nach Meinung der Trainer Andreas Gareis vom TSV Lang-Göns.

 

Turnierorganisator Wolf-Rüdiger Blöhs zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf, merkte an, dass es „ab und zu ganz schön zur Sache ging“, durfte aber auch mitteilen, dass es keine einzige rote Karte gab.

 

Ergebnisse Endrunde: SC Waldgirmes - TSV Steinbach 3:3, Eintracht Wetzlar - TSV Großen-Linden 3:3, FSV Fernwald - VfB 1900 Gießen 1:1, Hessen Kassel II - TSV Lang-Göns 4:3, Waldgirmes - Wetzlar 0:2, Steinbach - Großen-Linden 4:1, Fernwald - Kassel II 1:1, VfB Gießen - Lang-Göns 2:0, Waldgirmes - Großen-Linden 2:5, Steinbach - Wetzlar 1:0, Fernwald - Lang-Göns 5:1, VfB Gießen - Kassel II 4:3.

 

Abschlusstabellen: Gruppe 1: 1: TSV Steinbach 8:4 Tore/7 Punkte, 2. Eintracht Wetzlar 5:4/4, 3. TSV Großen-Linden 9:9/4, 4. SC Waldgirmes 5:10/1 - Gruppe 2: 1. VfB 1900 Gießen 7:4/7, 2. FSV Fernwald 7:3/7, 3. Hessen Kassel II 8:8/4, 4. TSV Lang-Göns 4:11/0.

 

Spiel um Platz 3: FSV Fernwald - Eintracht Wetzlar 6:3 - Finale: VfB 1900 Gießen - TSV Steinbach 1:5

 

Wie es sich gehört, avancierte beim 2. Vorrundenspieltag das letzte Gruppenspiel zum Highlight des Abends. Gastgeber Münchholzhausen/Dutenhofen führte in der Gruppe D mit 3:1 gegen den SC Sachsenhausen und sah lange wie der Sieger aus, was zugleich den Einzug in die Endrunde bedeutet hätte. Doch die Gießener Weststädter sammelten sich, schlugen zurück, drehten die Partie und siegten schließlich noch mit 4:3.

 

Gruppe C: Eintracht Wetzlar - VfB Gießen 3:1, TuBa Pohlheim - VfB Aßlar 2:3, Wetzlar - Pohlheim 1:1, Gießen - Aßlar 4:0, etzlar - Aßlar 6:1, Gießen - Pohlheim 4:2 - Tabelle: 1. Eintracht Wetzlar 10:3 Tore/7 Punkte, 2. VfB Gießen 9:5/6, 3. VfB Aßlar 4:12/3, 4. TuBa Pohlheim 5:8/1 - Gruppe D: Hessen Kassel U23 - SC Münchholzhausen/Dutenhofen 5:2, SC Sachsenhausen - TSV Großen-Linden 2:2, Kassel U23 - Sachsenhausen 7:2, Münchholzhausen/Dutenhofen - Gr.-Linden 3:2, Kassel U23 - Gr.-Linden 2:5, Münchholzhausen/Dut. - Sachsenhausen 3:4 - Tabelle: 1. Hessen Kassel U23 14:9/6, 2. TSV Großen-Linden 9:7/4, 3. SC Sachsenhausen 8:12/4, 4. SC Münchholzhausen/Dutenhofen 8:11/3.

03.01.2012 | Gießener Anzeiger | jg

Budenzauber Runde II

GIESSEN (beg). Keine Verschnaufpause gibt es in Sachen Hallenfußball. Der Reigen an Turnieren „unterm Dach“ nimmt in dieser Woche seinen Anfang. Gleich vier Turniere mit zum Teil hochkarätiger Besetzung sollen die Zuschauer in die Halle locken. Besonders der Globus Mittelhessen Cup wartet mit einem interessanten Feld auf, mit Eintracht Wetzlar, SC Waldgirmes und FSV Fernwald sind unter anderem alle heimischen Hessenligisten dabei, auch die Verbandsligisten VfB 1900 Gießen und SC Watzenborn-Steinberg entsenden ein Team. [...] Ein traditionell starkes Starterfeld bietet der Globus Mittelhessen Cup, der in der Sporthalle Dutenhofen stattfindet. Auch in diesem Jahr haben sich wieder fast alle höherklassigen Teams gemeldet, sodass das Turnier wieder einige attraktive Begegnungen zu bieten hat. In insgesamt vier Gruppen werden ab Freitag (17 Uhr) die Vorrundensieger ermittelt, die dann in einer zweiten Gruppenphase die Endrunde ausspielen. [...] Gruppe A: SC Waldgirmes, TuS Naunheim, SG Kinzenbach, TSV Langgöns. - Gruppe B: FSV Fernwald, SC Watzenborn-Steinberg, SSV Lindheim, SG Reiskirchen/Oberwetz, TSV Steinbach. - Gruppe C: Eintracht Wetzlar, VfB 1900 Gießen, TuBa Pohlheim, VfB Aßlar. - Gruppe D: Hessen Kassel U23, SC Dutenhofen/Münchholzhausen, SC Sachsenhausen, TSV Großen-Linden. [...]

02.01.2012 | Gießener Allgemeine | jg

Ahmet Marankoz geht, Max-Peter Mohr kommt

(kus) Fußball-Hessenligist FSV Fernwald hat seinen bislang treffsichersten Spieler abgegeben: Stürmer Ahmet Marankoz, der in dieser Saison acht Tore für den FSV erzielte, hat die Steinbacher verlassen und sich wieder dem Verbandsligisten FSV Schröck angeschlossen. Dies teilten die Fernwälder am Silvestertag mit. »Er wollte weg. Und wenn jemand unbedingt will, macht es keinen Sinn, ihn zu behalten. Wir haben ihm keine Steine in den Weg gelegt«, sagt FSV-Trainer Daniyel Bulut. Marankoz, der nun schon zum insgesamt dritten Mal in Schröck anheuert, stand zuletzt allerdings nicht mehr in der Start-Elf der Steinbacher. »Wir haben jetzt zwar keinen echten Stoßstürmer mehr, aber die Jungs haben das vor der Winterpause, als Marankonz auf der Bank saß, richtig gut gemacht und aus den letzten vier Spielen zehn Punkte geholt«, sagt Bulut. Er hatte zuletzt auf Sven Ehser und Erdic Solak im Angriff gesetzt. Der Trainer hält zwar die Augen nach Verstärkungen offen, wird aber die Verpflichtung eines weiteren Stürmers nicht forcieren. »Wenn sich etwas ergeben sollte, wäre das prima. Wenn nicht, ist das auch nicht schlimm«, sieht Bulut gelassen der Restrunde entgegen. Zudem vermeldete der FSV Fernwald einen Zugang: Der 20-jährige Mittelfeldspieler Max-Peter Mohr hat sich dem Hessenligisten angeschlossen. Zuletzt spielte Mohr für den Verbandsligisten VfB 1900 Gießen, mit dem sich der Rechtsfuß auf eine Vertragsauflösung verständigte. »Er ist ein Talent aus der Region, der noch entwicklungsfähig ist. Wir sind froh, dass er sich für uns entschieden hat«, sagt Bulut über Mohr, der mit seinen Teamkollegen am 26. Januar in die Vorbereitung auf die Restsaison startet. Zuvor nimmt der FSV noch an einigen Hallenturnieren teil.

02.01.2012 | Gießener Anzeiger | jg

Mohr zu Fernwald - Mittelfeldmann kommt,

Marankoz geht beim FSV

FERNWALD (rd). Personelle Veränderungen gibt es beim Fußball-Hessenligisten FSV Fernwald. Max Mohr, dessen Vertrag beim Verbandsligisten VfB 1900 Gießen überraschend aufgelöst wurde, schnürt ab sofort für den FSV Fernwald die Fußballschuhe. Trainer Daniyel Bulut freut sich auf die Zusammenarbeit mit dem 20-Jährigen: „Wenn ein junges Talent frei ist, ist das selbstverständlich interessant. Auch er hat Interesse gezeigt und sich schnell entschieden. Max Mohr bringt Spielintelligenz und Dynamik mit, hat viel Potenzial und ist absolut entwicklungsfähig“, sagt Bulut über den Mittelfeldmann, der zudem „ja in Lich wohnt und es nicht weit zum FSV-Sportplatz hat.“ Die Augen offen halten will Bulut unterdessen nach einem Ersatz für Ahmet Marankoz, der seinerseits um Vertragsauflösung in Fernwald gebeten hat und sich dem Verbandsligisten FSV Schröck anschließt. Der treffsicher in die Runde gestartete Stürmer saß zuletzt viermal auf der Bank und war mit dieser Rolle unzufrieden. „Er hätte sicher seine Chance wieder bekommen, aber er zieht es vor zu wechseln, da wollen wir ihm keine Steine in den Weg legen“, sagt Bulut über Marankoz, der als Stoßstürmer eine Lücke hinterlässt: „Wir haben schon vor der Runde einen ähnlichen Spieler als Ersatz für ihn gesucht, jetzt haben wir keinen Stürmer dieses Typs mehr“, sagt Bulut, der aber nur eine Neuverpflichtung anstrebt, wenn derjenige „absolut ins Team passt“. Ansonsten werde man eben taktisch anders aufgestellt in die Restrunde gehen.

31.12.2011  jg

Zugang: Max-Peter Mohr

kommt vom VfB 1900 Gießen

Bevor sich das Jahr 2011 dem Ende entgegen neigt, hat der FSV 1926 Fernwald noch eine Neuverpflichtung bekannt zugeben. Max-Peter Mohr wechselt vom VfB Gießen nach Steinbach. Der am 23. Oktober 1991 geborene Rechtsfuß kam bereits in der C-Jugend von der JSG Linden zum VfB 1900 und lief dort zuletzt mit der Rückennummer 10 im Mittelfeld der ersten Mannschaft in der Verbandsliga Mitte auf. In der laufenden Saison stand er in 22 von 23 gespielten Partien auf dem Rasen, davon 16-mal in der Startelf. Max-Peter Mohr erzielte dabei drei Treffer und bereitete sechs weitere Tore vor.

31.12.2011 | jg

Abgang: Ahmet Marankoz

geht zum FSV 1921 Schröck

Die kalte Jahreszeit ist immer auch Transferzeit und so vermeldet der FSV den ersten Abgang in dieser Winterpause: Ahmet Marankoz wechselt mit sofortiger Wirkung zum FSV Schröck in die Verbandsliga Mitte. Der 1989 geborene rechtsfüßige Mittelstürmer kam in der Saison 2008/2009 aus Schröck nach Steinbach, in der Folgespielzeit lief er wieder für Schröck auf. Seit 2010 schnürte er wieder für unseren FSV die Fußballschuhe, in 76 Begegnungen erzielte er dabei 25 Treffer. Rein statistisch traf Ahmet Marankoz also alle 200 Minuten für den FSV 1926 ins Tor. Wir wünschen ihm für seinen weiteren Lebensweg alles Gute und viel Erfolg.

09.12.2011 | Gießener Allgemeine | jg

»Charme der Hessenliga«
Mit Andreas Schäfer hat Fußball-Hessenligist FSV Fernwald einen Spieler verpflichtet (die AZ berichtete), der wie viele andere in der Mannschaft die Vereinsphilosophie verkörpert, junge, ambitionierte Fußballer aus Mittelhessen zusammenzufassen. Der 21-Jährige ist in Marburg geboren, spielte zunächst in Beltershausen, beim VfB Marburg, später bei den B-Junioren der Offenbacher Kickers und landete über Eintracht Wetzlar bei den Sportfreunden Siegen. Ein doppelter Bänderriss in der Schulter warf Andreas Schäfer zurück, nun will er beim FSV Fernwald wieder Fuß fassen. Der künftige FSV-Spieler ist derzeit zwar noch krankgeschrieben, hofft aber, in die Vorbereitung nach der Winterpause einsteigen zu können. Schäfers Wechsel zum FSV Fernwald ist sicherlich kein Zufall. Der junge Fußballer hat einen nachhaltig guten Eindruck von den FSV-Verantwortlichen, aber auch von seinen künftigen Teamkollegen, die er bislang in den Spielen gegen Urberach sowie Offenbach II in Augenschein genommen hat: »Die Mannschaft hat Ambitionen und möchte die Teams oben noch ein wenig ärgern.« Andreas Schäfer, ein weiterer Linksfuß im Team des FSV, dürfte im Mittelfeld zum Einsatz kommen, wo er seine Schnelligkeit ausspielen kann. Von seinen künftigen Teamkollegen hat er eine hohe Meinung: »Ich glaube, dass wir in dieser Runde nicht nach unten zu gucken brauchen.« Mit dem »Neuen« hält also zusätzlich eine Portion Optimismus Einzug beim einzigen Hessenligisten des Fußballkreises Gießen. Ein konkretes sportliches Ziel hat Andreas Schäfer nicht: »Man muss sehen, was geht. Ich möchte so viele Spiele wie möglich gewinnen, am besten 34-mal im Jahr. Gewinnen macht Spaß.« Für den Noch-Wahl-Siegener ist der Wechsel in die Hessenliga eine Umstellung, denn während die Spfr. Siegen vierstellige Zuschauerzahlen vorweisen können, kommen bei Heimspielen des FSV Fernwald nur in Ausnahmefällen mehr als 250 Besucher. »Vor 5000 oder 6000 Zuschauern zu spielen, ist richtig geil«, bemerkte Andreas Schäfer, der der familiären Atmosphäre in Fernwald aber auch eine positive Seite abgewinnt. »Das macht den Charme der Hessenliga aus, dass die Fußballer nach dem Spiel noch mit den Zuschauern zusammensitzen und mit den Leuten reden.« Im Augenblick bereitet Schäfer seinen Umzug nach (Ebsdorfergrund-) Hachborn vor und freut sich darüber, dass seine Schulter »fast schmerzfrei« ist. Nach Ende der Winterpause ist er für seinen neuen Klub spielberechtigt; er muss sich also noch bis zum 3. März 2012 gedulden. (se)

17.11.2011 | jg

FSV ist Herbstmeister

in der Fairplay-Wertung

Wenn die letzten Wochen durch sieben sieglose Spiele hintereinander auch eine Durststrecke waren, so hat sich der FSV doch in der Fairplay-Wertung die Herbstmeisterschaft gesichert. In der offiziellen DFB-Statistik gibt es jeweils einen Punkt für jede gelbe Karte. Gelbrote Kartons schlagen mit drei Zählern zu Buche, für Rot gibt es fünf Punkte. Unsere Mannschaft hat in der ersten Halbserie 2011/2012 insgesamt 24 gelbe und eine Rote Verwarnung kassiert und kommt damit auf 29 Zähler. Der FSV steht damit deutlich vor der mit 34 Punkten zweitplatzierten SG Rot-Weiss Frankfurt. zur offiziellen Fairnesstabelle des DFB

26.10.2011 | jg

Gemeinde und FSV Fernwald unterstützen jetzt die Aktion BOB
Im Rahmen des Fußball-Hessenliga Lokalderbys am 24. Sept. 2011 zwischen dem FSV Fernwald und dem SC Waldgirmes fiel der Startschuss der Aktion BOB in der Gemeinde Fernwald. Eigens zum Start der Aktion gegen Alkohol am Steuer des Polizeipräsidiums Mittelhessen war auch der Bürgermeister der Gemeinde Fernwald, Stefan Bechthold, auf dem heimischen Sportplatz erschienen. Alles weitere zum Projekt und viele Bilder vom Spieltag auf aktion-bob.de.

07.10.2011 | oh

Hessenliga-Kader besucht

Golf-Park Winnerod

von Daniyel Bulut | Eine Einladung von Golf-Park-Geschäftsführer, Herrn Sonnenstatter, hat dazu geführt, dass die Mannschaft des FSV Fernwald einen sehr schönen Sonntagmittag im Golf-Park Winnerod erleben durfte. Bei wunderschönem Wetter und nach einem leckeren Mittagessen im Restaurant des Golfplatzes hatte die Mannschaft mit Herbert Schäty, früher auch Fußballtrainer u. a. bei KFC Uerdingen und Egelsbach, einen tollen Golftrainer, der den Spielern den Golfsport näher brachte. Nach ein paar Übungsschlägen konnten fast alle zumindest den Golfball treffen. Bei einigen konnte man sogar ein gewisses Talent sehen. Nach circa zwei Stunden Training gab es noch einen Wettkampf in sechs Gruppen, bei dem sich der Sieger eine Tageskarte für den Golfplatz erspielte. Die Spieler bedankten sich für ein Team Building der besonderen Art. Bilder vom Golf-Park

25.09.2011 | oh

FSV Fernwald - SC Waldgirmes 2:1

Der FSV Fernwald schlägt den SC Waldgirmes vor den Augen von ca. 550 Zuschauern mit 2:1 und hatte damit allen Grund, sein Oktoberfest mit Livemusik ausgiebig zu feiern. Die Tore: 1:0 Solak 19., 1:1 Kusebacu 20., 2:1 Marankoz 28. HE. Bilder des Tages

15.09.2011 | jd

Mittelhessen-Derby und Oktoberfest

Der FSV 1926 möchte alle Fußballfreunde recht herzlich zu unserem Hessenliga-Heimspiel am Samstag, den 24. September um 15:00 Uhr auf dem Sportplatz an der Oppenröder Straße in Fernwald-Steinbach einladen. Unser Gegner wird der SC Waldgirmes sein, es steht also ein interessantes Mittelhessen-Derby auf dem Programm. Anschließend wollen wir gemeinsam mit allen Fußball-Anhängern ein kleines Oktoberfest feiern, ab 18:00 Uhr wird außerdem Live-Musik geboten. Darüber hinaus wird vor dem Spiel auch die Auftaktveranstaltung für Fernwald der Aktion „BOB ist cool“ der Hessischen Polizei stattfinden. Wir freuen uns auf Ihr Erscheinen, Ihr FSV 1926 Fernwald

11.09.2011 | Gießener Allgemeine | jg
Dieter Howe machte Platz für Dreier-Führung beim FSV

Im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung des FSV Fernwald am Freitagabend im Sportlerheim stand der Rücktritt des Vorsitzenden Dieter Howe und die Neuwahl des Vorstandes. Das Ergebnis: Der Fußballsportverein wird künftig von einem Dreiergremium geführt. weiterlesen

19.08.2011 | Gießener Anzeiger | jg

Im zweiten Anlauf trifft Marankoz wie am Fließband
Fernwalds Stürmer hat Stammplatz mit Leidenschaft erobert - Im ersten Jahr gelang wenig

Von Jens Schmidt GIESSEN. Sechs Minuten waren noch zu spielen, als der eingewechselte Abdelilah Bentaayate von der rechten Seite halbhoch in den Strafraum flanken wollte. Der Torhüter von Rot-Weiß Frankfurt aus seinem Tor heraus eilte, um die Flanke abzufangen. Fernwalds Ahmet Marankoz, den Trainer Niko Semlitsch in der 73. Minute auf das Feld gebracht hatte, jedoch seine Fußspitze dazwischen hielt. Dadurch fälschte er den Ball so geschickt ab, dass er, unhaltbar für den Torwart der Gastgeber, sanft ins rechte Toreck segelte. Es war sein erstes und einziges Saisontor für den FSV Fernwald, das der heute 21-jährige Deutsch-Türke erzielt hatte - Ende März 2009.

Dynamisch, leidenschaftlich, antrittsschnell: So hat Fernwalds Stürmer Ahmet Marankoz (r.) seinen Vorgänger Daniel Beck ausgestochen. Foto: Schepp Dynamisch, leidenschaftlich, antrittsschnell: So hat Fernwalds Stürmer Ahmet Marankoz (r.) seinen Vorgänger Daniel Beck ausgestochen. Foto: Schepp

„Als ich ihn das erste Mal beobachtet hatte, hat er mir gleich ganz ordentlich gefallen. Er wollte schnell Richtung Tor, hatte einfach diesen Instinkt, den man entweder hat oder nicht. Ich holte ihn von Schröck nach Fernwald, wo er in einem Freundschaftsspiel gegen den FSV Frankfurt auch gleich sehr gut angefangen hatte und alle schon überzeugt waren, dass sich dieser Transfer gelohnt hat“, erinnert sich Niko Semlitsch, damals noch Trainer des FSV Fernwald, an die Anfänge der Hessenliga-Saison 2008/2009.

Doch die ersten Hessenliga-Gehversuche von Ahmet Marankoz standen insgesamt unter keinem guten Stern. Nach dem ersten Saisonspiel fiel er wegen einer angebrochenen Hand für die nächsten neun Partien komplett aus, war zwischenzeitlich von Problemen mit seinen Zähnen geplagt, musste sich später noch einer Nasenoperation unterziehen und lief den Rest der Runde mit einer Gesichtsmaske auf. In der Spielzeit 2008/2009 kam Marankoz auf genau einen einzigen Einsatz über 90 Minuten. „Er kam gar nicht mehr in Tritt. Das Problem war damals auch, dass ich mit Daniel Beck auf seiner Position einfach einen Spieler hatte, der in meinen Augen besser war. Ich hatte es mit Marankoz auf der rechten Außenbahn versucht, aber das war einfach nicht seine Position. Ich wusste, dass er es drauf hat, er ein typischer Mann für Tore ist. Aber ich hatte Zweifel, was seine Schnelligkeit betrifft“, erläutert Semlitsch, weshalb der talentierte Deutsch-Türke in seiner Hessenliga-Premierenzeit einfach nicht zum Zuge kam. „Wir wollten ihn gerne behalten, aber er war unzufrieden, wollte spielen. Und wir konnten uns auch finanziell nicht einigen. So ist er dann wieder zurück zum FSV Schröck.“

Doch man sieht sich immer zweimal im Leben. Trainer Daniyel Bulut holte ihn letztes Jahr nach seinem Amtsantritt zurück nach Fernwald. Diesmal gelang Marankoz der Hessenliga-Durchbruch: 16 Tore in 33 Spielen, oft von Beginn an auf dem Feld, zudem die mittlerweile nach Wetzlar abgewanderte Stürmer-Ikone Daniel Beck ins zweite Glied verwiesen - eine stolze Bilanz. „Er hat sich gut entwickelt, gibt immer Gas. Ich habe ihm gesagt, dass es nichts geschenkt gibt, man dafür arbeiten muss. Leistung soll belohnt werden. Er geht auf dem Feld unheimliche Wege, manchmal zu komplizierte Wege, da muss er noch cleverer werden. Aber er arbeitet sehr gut“, erläutert Bulut den maßgeblichen Unterschied zum ersten Fernwald-Engagements des Mittelstürmers, der in knapp einem Monat seinen 22. Geburtstag feiern wird. Sein Schnitt in dieser Saison kann sich sehen lassen: Fünf Tore in drei Spielen, die Hälfte aller FSV-Treffer gingen bislang auf das Konto von Ahmet Marankoz. Von fehlender Schnelligkeit ist mittlerweile nichts mehr zu sehen - im Gegenteil: Im Heimspiel gegen Eintracht Wetzlar überlief er seine Gegenspieler mit seinem schnellen Antritt gleich mehrmals.

Nur wenig erinnert heute noch an den Rechtsfüßler, der am 5. September 2008 sein Hessenliga-Debüt gegeben hatte. „Damals war Beck der Bessere. Er ist drangeblieben und hat an sich gearbeitet, bis er dann schließlich besser als Daniel Beck war“, kommentiert Semlitsch. „Er hatte damals riesige Konkurrenz, war praktisch nur dritter Stürmer. Aber mit seiner Einstellung hat er sich gegen Beck durchsetzen können“, meint Bulut, der die Grundlage für den momentanen Erfolg des Mittelstürmers vor allem im menschlichen Bereich sieht. „Er ist ein ordentlicher Typ, man kann sehr direkt mit ihm reden, ob positiv oder negativ. Er spielt mit viel Leidenschaft und kommt deswegen bei der Mannschaft gut an. Er geht bis an die Grenzen, die anderen wissen, dass sie sich auf ihn verlassen können. Auf diesem Weg bekommt er auch die Unterstützung durch seine Mitspieler. Wenn diese Unterstützung fehlt, kann man nicht erfolgreich sein.“ Ohne Zweifel: Vieles hat sich verändert seit besagtem März 2009.

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